Verkauf der UMTS-Lizenzen in Deutschland

Erich Westendarp / pixelio.de

Der Verkauf der UMTS Lizenzen für den deutschen Markt hat ja doch für Aufruhe gesorgt. In andere europäische Länder wurden die Lizenzen einfach an die Landansässigen Anbieter verteilt, so dass vor allem für neue Arbeitsplätze gesorgt wurde. Da der Markt im Segment Mobilfunk mit der UMTS Technik in Zukunft sich noch weiter in Deutschland ausbreiten wird und eventuell langfristig sogar die Festnetzanschlüsse vom Markt verdrängen.

Die Versteigerung fand damals im Jahr 2000 statt. Es wurden elf Teilnehmer zugelassen, von denen aber nur sieben antraten, um eine der ingsgesamt sechs Lizenzen zu ersteigern.
Versteigert wurden 12 Frequenzblöcke, die Gebote galten immer für zwei Blöcke.  Die Gebotsschraube ging immer mehr in die Höhe und einige Bieter konnten die hohen Gebote nicht mehr mit gehen. Bei einem Höchstgebot von ungefähr 32,2 Milliarden Euro stieg debitel aus und die restlichen Bieter hätten sich die restlichen Lizenzen aufteilen können. Aber Einige wollten mehr als zwei Frequenzbereiche und das Bieten ging weiter.
Aber letztendlich blieb es bei zwei Frequenzblöcken pro Teilnehmer.

Jeder Teilnehmer hatte ca. 8,4 Mrd. € zu bezahlen. Der damalige Bundesfinanzminister Hans Eichel freute sich über die Einnahmen die dem Bundeshaushalt zuflossen und sagte:

“UMTS steht für “Unerwartete Mehreinnahme zur Tilgung von Staatsschulden”"
- Zitat von Hans Eichel aus dem Jahr 2000

 

 

 

 

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